Viele Deutsche sind viel zu beschränkt auf deutsche Premiummarken, aber auch ausländische Autos haben ihre Sahnestücke, welche bei gleicher Leistung oft noch bezahlbarer sind. Da wäre beispielsweise der Nissan 350z, welcher mir im schicken Outfit letztes Wochenende am Potsdamer Platz begegnet ist. Zugegeben, ich persönlich bin etwas vorbelastet, denn Nissan ist meine persönliche Lieblingsmarke aus Japan.
V6 mit Heckantrieb, vielleicht ist das Auto etwas schwer, aber lässt sich definitiv sportlich bewegen.
Dicker Hintern (da, wo der Antrieb übertragen wird), knackige Front. Der Nissan 350z ist ein Wolf im Wolfspelz.
Der Nissan 350z ist als Gebrauchtwagen schon recht günstig (im Rahmen von 25-15000 Euro) zu bekommen, wer unbedingt einen Neuwagen möchte, wird sich über den nun kommenden Nissan 370z freuen.
Muss es unbedingt deutsch sein? Nein! Sicherlich nicht. Besonders aus den USA und Japan kommen spannende Sportautos. Allerdings sind wir [Deutschland] auch eine Autoindustrie, die von diesem Industriezweig enorm abhängig ist. Rein volkswirtschaftlich ist es so sicherlich gar nicht verkehrt, wenden sich deutsche Autokäufer auch an deutsche Automarken.
An dieser Stelle möchte ich befreundete Autofreaks vorstellen, welche ihren Autofanatismus sogar mit einer aktiven Beteiligung am Motorsport verwirklichen.
Aus der Freude und Leidenschaft am Motorsport entstand im Jahr 2004 das Motorsport Team
mit dem offiziellen TitelCC-Racing Team. Die beiden Gründer-Persönlichkeiten des Teams,
Rogerio Carvalhais und Manuel Carrasqueira, pflegten beide eine langjährige Leidenschaft
zum Motorsport und Auto-Tuning. Im Jahr 2004 fiel die Entscheidung, aktiv in den Motorsport einzusteigen. Erste Erfahrungen und Erfolge sammelten die Fahrer und ihr Team in den folgenden Jahren auf der Rennstrecke der Motorsport Arena Oschersleben.
Anschließend belegte das Team gute Platzierungen bei den Gleichmässigkeitsprüfungen auf der Nordschleife am Nürburgring. Aktuell in der Saison 2009 fährt das CC-Racing Team in der BMW Driving Experience Challenge RCN (Rundstrecken-Challenge-Nürburgring) und belegt auch dort gute Platzierungen im oberen Drittel. Das CC-Racing Team setzt seit der Gründung auf Fahrzeuge aus dem Hause Volkswagen und verfügt aktuell über zwei Rennfahrzeuge, die beide sehr aufwändigen Tuningmaßnahmen unterzogen wurden und stetig weiter optimiert werden.
Das Fahrzeug von Rogerio Carvalhais ist ein VW Jetta 2 mit aktuell etwa 156 PS, einem H&R Rennfahrwerk und vielen weiteren Spezialitäten aus der Kategorie Rennsport Autoteile. Manuel Carrasqueira fährt einen VW Golf 2 mit aktuell etwa 190 PS, der ebenfalls über ein Rennfahrwerk und weitere clevere Tuningmaßnahmen verfügt.
Etwas merkwürdig, vielleicht ein bisschen schmuddelig kommt die Webadresse des Webblogs www.blowdog.com daher. Es ist aber nichts dabei, der Link kann ruhig geklickt werden und ist vollkommen jugendfrei. Es handelt sich um das Webblog eines verrückten Autonarrs von den britischen Inseln. Ich verfolge das Geschehen auf seinem Blog bereits seit 2003.
Der Inhaber der Webseite Cem Kocu ist Webentwickler, wobei er seit über 7 Jahren seine eigene Firma www.demomedia.co.uk hat und sicherlich kaum noch selbst programmiert. Zu seinen Kunden zählen u.a. Toyota, BBC und die Deutsche Bank.
Cem fuhr bereits Autos, die keine Langeweile aufkommen ließen, darunter: Subaru Impreza WRC Sti, Mitsubishi Evo 6 (gleich zwei Mal), Nissan Skyline R34 GT-R (ebenso zwei Mal, einer davon war einer der streng limitierten V-Spec II Nür-Edition), GT3 RS und Ferrari 550. Aktuell besitzt er gleich zwei interessante Autos, nämlich einen Porsche GT3, Audi Q7 und einen Alpina C2 2.7 (E30). Der Mann hat Geschmack.
Cem ist ein wahrer Fan japanischer und deutscher Autos (sein Fremdgehen in Italien bei Ferrari sei ihm mal verziehen ) und kann auch den gelegentlichen Besuch von Rennstecken, natürlich vornehmlich dem Nürburgring, und Autobahnen in Deutschland nicht lassen.
Man kann drei unterschiedliche Autofahrertypen unterscheiden:
Autofahrer, die mobil sein müssen
Autofahrer, die mobil sein wollen
Autofahrer, die Spaß am Autofahren haben
Die ersten beiden Autofahrer sind relativ leicht zufrieden zu stellen. Letzterer jedoch, legt großen Wert auf das Interrogativpronomen “wie”. Genau an diese Autofahrer richten sich die meisten Webseiten, Automagazine und letztendlich auch dieses Blog. Die meisten überzeugten Autofahrer, deren Auto ein Hobby oder gar eine Lebenseinstellung darstellt, wollen doch nur eines: Fahrdynamik erleben!
Aber das Leben ist nicht ganz einfach, für einen Autogenießer, wenn es an die Suche nach einem neuen Gefährt geht.
Objektiv gesehen heißt es: Wer die Wahl hat, hat die Qual:
R4, R6, V6, V8, V10 oder höher?
Sauger, Turbo, Kompressor?
Allrad-, Heck- oder doch etwa Frontantrieb?
Heck-, Mittel- oder Frontmotor?
Für viele Autofahrer ergibt sich die Wahl für/gegen viele Faktoren doch meist von selbst. So wird man heutzutage kaum noch einen Wagen mit echten Heckmotor (wie z. B. beim alten VW Käfer) finden und für wenig Geld wirds auch kein V8 werden. Viele, darunter auch sehr fachkundige Autofahrer, greifen dann auch noch zu einer bestimmten Marke oder grenzen ihrere Modellwahl nach Marken ein und müssen sich dann mit Kompromissen abfinden (z. B. wird man bei Audi und VW schwerlich einen reinen Hecktriebler finden, bei Honda kaum einen Turbolader und bei Opel leider keinen V8).
Die Qual bleibt dann nur den markenoffenen Autofanatikern vorbehalten, …. und von denen gibt es ja nicht besonders viele…
oh je ohje, ich bin vieles gewohnt, aber was die zwei gutbetuchten Chinesen hier in Shanghai für eine Show abgeben, das wäre selbst mir viel zu heiß. Die ganzen chinesischen Autofahrer um einen herum sind nämlich noch nicht so diszipliniert, blinken nicht immer, machen nicht unbedingt den verantwortungsbewussten Schulterblick und sind sicherlich auch nicht solche schnellen Autos um sich herum gewohnt….
Explizit wird der Porsche als Alleskönner, der Gallardo für seinen prestigeträchtigen Sound und der GT-R für seine Direktheit und Verspieltheit gelobt.